Zuhaus, zuhaus



Heutzutage sind wir doch immer beschäftigt. Arbeit, Sport, Menschen... Eigentlich ist immer was zutun. Wir geben uns den Umständen des Alltags hin Und bemerken nicht, wie wir plötzlich im Automodus funktionieren. Achtsamkeit - ein Wort, welches mich in letzter Zeit des öfteren beschäftigt.


Mal morgens am Fenster gesessen, und darauf geachtet, was Du hörst, ohne mit der einen Hirnhälfte schon auf Instagram zu sein? Oder Dir bewusst geworden, dass Du gerade da bist und in deinem Körper steckst?

Gerade jetzt, wo wir wieder einmal Zuhause bleiben müssen. Lockdown Nummer 2. Auch ich muss mein Tattoostudio schließen und Uni findet auch nur digital statt. Treffen mit anderen Menschen ist nur noch mit zwei Hausständen und höchstens 10 Personen erlaubt.


Und das gerade jetzt in der Herbstzeit, in der man sowieso melancholisch wird. Wenn man so lange Zuhause sitzt und sich endlich mal mit sich selbst beschäftigt kommen einem die Interessantesten Dinge in den Kopf. Man fragt sich vielleicht wer man ist und ob man in seiner Momentanen Lage zufrieden ist. Besonders schwer ist es für Menschen wie mich, die ganz alleine Wohnen. Hört man keine Musik und schaltet man den TV ab, dann ist plötzlich alles leise. Immer. Manchmal ist diese ruhige Leere wunderschön, aber manchmal will man auch statt sich den ganzen Tag lang mit seinen eigenen Gedanken zu beschäftigen raus und dem nachgehen, was man sonst auch getan hätte. In meinem Fall also tätowieren.



Ich weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werde ins Studio zu fahren und meinen Leuten Farbe unter die Haut zu bringen.



Lass uns alle hoffen, dass dieser Lockdown nicht allzu lange anhält und Zeitnah der Alltag wieder beginnen kann.

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